Zum Scheitern verurteilt!

Zum Scheitern verurteilt!

Zum Scheitern verurteilt!

Aus der Sicht meiner Partnerin 🙂 :

Hochsommer 2018, verhältnismäßig „kühler“ Samstagmorgen – alles ist in Ordnung, nur will ich nicht aufstehen, weil „es is‘ so guad liegn“!

Egal, die Arbeit ruft. Gott sei Dank am Vormittag, weil in der größten Mittags- oder Nachmittagshitze ist Chiro (Anm. Chiropraktik) eh‘ nicht so toll. Da muss auch mein Lieblingsleiberl herhalten, weil das brauche ich bei diesen Temperaturen.

Zu früh gefreut: Leiberl unauffindbar! Und der erfolgreiche Tag scheint ab nun zum Scheitern verurteilt zu sein.

Christian (während meiner verzweifelten Suche im ganzen Haus): „Wos tust du bitte heut‘ komisches Zeug?“ Originalwortlaut von mir: „Der gonze Tog is Sch***, wei i mog de Temperaturen nid und i find MEI LEIBERL nid!“

So, da ist er, der erste bewusste Glaubenssatz dieses Tages! Ab nun vollbringt er sein Werk. Oder aber richtiger formuliert: Er darf sein Werk vollbringen! Denn es ist ja meine Vorstellung bzw. Erwartung, dass der ganze Tag nichts werden kann. Aber mittlerweile weiß ich auch, dass jegliche Vorstellungen zukünftiger Ereignisse oder Erwartungen, die wir uns gegenüber haben, unser „Kopf“ immer versucht detailgetreu nachzuerleben (bei Ereignissen) bzw. zu erfüllen (bei Erwartungen). Egal ob positive oder negative.

Fazit: „Hm, selber schuld.“

Was macht der gelernte EFT Anwender (in diesem Moment sicherlich nicht gerade eine geliebte Person, weil ich ja grantig auf Alle und Alles bin): Logisch, der bohrt wieder in diesem Problem herum- schön tief, so wie immer – aber mittlerweile weiß ich auch, dass dieser Fokus darauf ein Schlüssel zur erfolgreichen Überwindung eines Problems ist.

Er: „Wos is‘ es Problem?“ I find mei Leiberl nid, owa i brauch des!

Er: „Jo donn leg des ondare o!“. Na, wei do schwitz‘ i so und des zwickt vorn beim Bauch und do hob i noch dazua a Falte. I mog heit nid!

Er: „Wos hot’s do bitte?“ Do hinten zwischen die Schulterblätter liegt‘s so eng an und do schwitz i donn imma usw. …

Eigentlich dauert das „Draufrumhacken“ und das genaue Analysieren des (vermeintlichen) Problems nur ca. 3 Minuten.

Fazit: Zeit fehlt, daher muss ich einige Zwischenschritte vom EFT (Merdianklopftechnik) überspringen und gleich zur Selbstakzeptanzaffirmation übergehen:

 

„Auch wenn dieses blöde Leiberl da hinten zwischen den Schulterblättern anliegt, ich dann schwitze und das spüre, wie der Schweiß da runter rinnt und vorne beim Bauch [usw.] und das beim anderen nicht so wäre [usw.] und ich somit die erfolgreiche Absolvierung des heutigen Tages von einem Leiberl eines schwedischen Textilherstellers abhängig mache, bin ich in Ordnung so wie ich bin!“

 

Jetzt muss ich schon selber lachen.

Kurzer Test, was mir mein Kopf und Körper zu diesem Problem noch sagen oder mitteilen wollen: Hm, hat anscheinend gereicht.

Kurzes „antesten“, ob ich mir mental vorstellen kann, den nächsten Termin und den Tag mit DIESEM anscheinend ungeeigneten Leiberl positiv zu absolvieren: OK, macht auch kein ungutes Gefühl. Super, gar kein „Klopfen“ nötig 😉 .

 

Wer sich jetzt denkt, was das für ein Blödsinn ist, darf sich einmal überlegen, wie oft scheinbare Kleinigkeiten in einem Streit, in negativen Energien und manchmal sogar Aggressionen (sich oder anderen gegenüber) enden.

Darum ist es toll, dass es mit so einfachen Techniken möglich ist, diese Kleinigkeiten zu „behandeln“. Und mit EFT (oder auch anderen Klopftechniken), ist so etwas möglich. Sogar noch viele andere Probleme lassen sich damit loswerden -seien es (vom limbischen System ausgehende) Emotionen oder auch negative/einschränkende Denkweisen unseres „Großhirns“, die wir selbst kreieren oder von anderen Personen übernehmen.

Wer noch zweifelt, darf sich gerne auch die „wissenschaftlicheren“ Ansätze von Dr. Michael Bohne bzgl. seiner weiterentwickelten Klopftechnik (PEP) genauer ansehen.

In meinen Blogbeiträgen und meiner Homepage gibt es auch einige interessante Informationen und Anmerkungen dazu (z.B.: hier oder hier)

 

„Der erste Schritt, (s)ein Problem zu überwinden, ist die Hinwendung zum und Bewusstwerdung des selbigen, sowie die Selbstakzeptanz, obwohl man (oder ein kleiner Anteil von einem „Selbst“) dieses Problem hat.“ – Denken Sie mal darüber nach!

Christian_Kolb

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