Interessante Blogbeiträge zu Brain Gym®:

BrainGym® und Klopfen – Eine Kombi für? Viele(s)! / Neue „Bahnen“ für’s Gehirn

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Bitte beachten Sie: Hier (Link) können Sie nachlesen, dass das Werkzeug der Kinesiologie der sogenannte „Muskeltest“ ist. Es gibt aber auch den Armlängenreflextest, welcher jeglicher „bewussten Ansteuerung“ entzogen ist. Während bei der „traditionellen“ Brain Gym® Methode der kinesiologische Muskeltest zur Anwendung kommt, verwende ich vermehrt den Armlängenreflextest! Meine Arbeit mit BrainGym® ist primär individuell (Einzelarbeit) und basiert auf dem Armlängenreflex- oder Muskeltest. Es werden Übungen nicht „pauschal“ angewendet, sondern nach kinesiologischer Austestung. Dies ist auch das Erfolgsrezept dieser Methode! Jedoch ist auch die Anwendung in Gruppen (im beruflich-unternehmerischen aber auch im privat-familiären Bereich) möglich! Wenn Sie Interesse haben, bitte ich Sie mich zu kontaktieren (Kontakt)!

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Nehmen Sie sich kurz Zeit für folgende Aufgabe:

Erkennen Sie sich in folgenden (beispielhaften) Aussagen oder Fragen?

Oder kennen Sie jemanden, auf den sie zutreffen?

Probleme beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder der Kreativität?

Keine „geraden“ Sätze rausbringen?

Schneller gesprochen als gedacht?

„Einzelwörter gehen ja, aber wenn ich Sätze bilden soll mache ich immer Fehler!“

„Beim Lernen daheim habe ich es noch gewusst/gekonnt!“

„Jetzt fällt mir das schon wieder runter!“

„Oma und Opa sind in letzter Zeit ganz schön vergesslich!“

„Das ist mir jetzt zu viel – ich geb’s auf!“

„Und wie soll ich das jetzt umsetzen?“

„Jetzt lese ich die Seite zum x-ten Mal, aber ich merk’s mir nicht!“

Das „Einzelne“ verstehen, aber der logische Zusammenhang fehlt!

Zahlen oder Buchstaben verwechselt?

Schon wieder etwas vergessen?

„Ich kann mich nicht entscheiden!“

„Ich weiß es….mei, mir fällt’s nicht mehr ein!“

„Wenn ich’s nicht sehe/höre, merke ich es mir nicht!“

„Ich weiß, ich hab’s dort gesehen/gelesen, wo war das nochmal…?“

Immer dieses Black-Out in stressigen Situationen/Prüfungen?

„Das wird sicher wieder Nichts!“ – „Schon wieder dieser Fehler“

„Der Lehrer/Chef/Mama/Papa/(Schul-)Kollege hat gesagt ich bin zu blöd, das werde ich nie können!“

Ja gesagt – Nein gemeint!

Links geblinkt – Rechts abgebogen!

„Wieso kann ich mich nicht konzentrieren?“ – „Wieso merke ich mir das nicht?“

„Wieso scheitere ich immer vor dem „Tor“ (bzw. generell kurz vor einem gesetzten Ziel)?“

…oder ganz andere Denk- bzw. „Hirn-“ Blockaden?

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Bilderquelle: www.pixabay.com (eigene Erstellung und Anpassung)

 

Der Ansatz von Brain Gym®

Nach dem Ansatz des Begründers dieser Technik, Dr. Paul Dennison, gibt es „keine Lernunfähigkeit, sondern nur „Lernblockaden“, welche mit speziellen BrainGym® Übungen aufgelöst werden können.

 

Dr. Paul Dennison prägte den Leitsatz:

„Bewegung ist das Tor zum Lernen.“

Das zentralste Thema von Brain Gym® ist die Integration der beiden Gehirnhälften.

Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Während die linke Gehirnhälfte für das Analytische, die Ordnung, die Logik und den Verstand steht, ist die rechte Gehirnhälfte für die Intuition und  Emotionen sowie das Erfassen des Ganzen zuständig.

 

Bei Herausforderungen ist es wichtig, mit beiden Gehirnhälften zu reagieren bzw. Zugang zu beiden Hälften zu gewährleisten – also zu Verstand und Gefühl, Logik und Kreativität usw.

BrainGym® Balancen und deren Übungen helfen, beide Gehirnhälften zu verbinden, unterstützen im Alltag und auch in besonderen/spezifischen Stresssituationen. Es fällt somit leichter Entscheidungen zu treffen, Klarheit betreffend der eigenen Ziele zu bekommen und diese auch umzusetzen.

Zusätzlich bauen BrainGym® Übungen negativen Stress ab. Sie werden „belastbarer“ und haben „mehr Power für den Tag“.

„Gehirngymnastik“ – Das Gehirn stärken!

© Rohr

 

Was ist BrainGym®?

Es bedeutet „Gehirngymnastik“, entstammt der sogenannten „Edu-Kinestetik“, verbindet Erkenntnisse unterschiedlicher Wissenschaften (z.B. der Gehirnwissenschaften, Pädagogik und Erfahrungen aus Lernzentren) und verbindet sie mit vielfältigen, lustigen, lebendigen sowie aktivierenden Übungen!

All‘ dieses Wissen wird in der Arbeit mit BrainGym® berücksichtigt und miteinander verbunden, mit den Zielen, dass Sie…

  • Klarheit betreffend Ihrer Ziele bekommen!
  • Ziele erreichen können!
  • Ihr volles Potenzial ausschöpfen können!

 

Die Anwendungsbereiche

Wichtig ist: BrainGym® ist nicht nur für Schüler/innen gedacht, denn:

Wir ALLE denken und lernen jeden Tag, jede Sekunde und in jeder Situation!

So ist diese Methode sowohl im Arbeitsleben, Privatbereich ABER auch im Sport ein geeignetes Werkzeug um seine Ziele zu erreichen! Egal ob Sie Mann oder Frau, Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior, Arbeiter, Angestellter oder „Chef“ sind – wenn Sie wieder klar und mit Ihrem vollem Potenzial agieren bzw. arbeiten möchten, dann lassen Sie sich von BrainGym® überzeugen.

 

Was kann BrainGym® nun bewirken:

  • Verbesserte Merk- und Lernfähigkeit – schnelleres und leichteres Lernen
  • Schnelleres Aufnehmen neuer Informationen
  • Verbesserte Konzentration und Effizienz bei Aufgaben, in der Arbeit oder anderen konzentrierten Tätigkeiten (bei „Kopfarbeit“, ABER auch manueller Arbeit)
  • Verbesserung sportlicher Leistungen („Es ist alles Kopfsache“)
  • Beitrag zum ganzheitlichen Wohlbefinden/Ausgeglichenheit
  • Abbau von Stressbelastungen und Erhöhung der Stresstoleranz
  • Lösen von Blockaden (beim Lernen, aber auch vielen weiteren „Kopfaktivitäten“)
  • Aufzeigen und Förderung von verborgenen Potentialen und Fähigkeiten

 

BrainGym® ist somit einsetzbar…

  • in der Schule, im Kindergarten, ABER auch in der Erwachsenenbildung und Ausbildung
  • im privaten Bereich
  • im Beruf
  • in der Familie
  • im Sport
  • in der Freizeit
  • im Alter (so auch Senioren)

Also: Überall, wo Lernschritte, Konzentrations- und Denkprozesse erforderlich sind.

 

Die BrainGym® Balancen und Übungen

Der Ansatz von BrainGym®: Eine Lernstörung basiert auf einer Folge fehlender Zusammenarbeit der einzelnen Gehirnteile. Durch Bewegungsübungen der einzelnen Körperteile werden über die Nervenbahnen einzelne Teile im Gehirn aktiviert. Mehr Aktivität verbessert die Vernetzung im Gehirn, wodurch die einzelnen Teile des Gehirns besser miteinander kommunizieren.

 

Es gibt die Balancen…

  • … für die positive Einstellung: Eine Grundvoraussetzung für effektives, effizientes und positives Lernen.
  • … für das Sehen: Leichteres Lernen, wenn beide Augen aktiviert sind.
  • … für das Hören: Die Aktivität beider Ohren erleichtert das Aufnehmen und Verarbeiten von Informationen.
  • … für das Schreiben: Beinhalten Übungen zur Koordination von Sehen, Aufnehmen, Umsetzen in Bewegung, Feinmotorik und Ausdruck der eigenen Gedanken.
  • … für Körperbewegungen: Die beiden Gehirnhälften werden für deren bessere Zusammenarbeit balanciert, wobei neue „Bahnen“ eröffnet werden.
  • … für die Kommunikation: Damit die beiden Gehirnhälften (links-rechts) untereinander sich austauschen und miteinander kommunizieren können.
  • … für die Organisation: „Wenn alles drunter und drüber geht“, ist eine Organisationsbalance hilfreich. Damit kommt Ordnung in die Bereiche (Reflexe) „Fühlen und Denken“. Diese Balance widmet sich der Dimension „Oben-Unten“, dem „Denken und Fühlen“.
  • … für das Verständnis: „Wenn es hinten und vorne nicht mehr passt“, braucht es eine Neuausrichtung für den Fokus. Diese Balance widmet sich der Dimension „Hinten-Vorne“ und hat mit den Reflexen des Überlebens zu tun (Flucht/Angriff), um in Stresssituation trotzdem auf unser Können und Wissen zu vertrauen.
  • … für die Alltagsaktivitäten: Für die Zusammenarbeit der drei Dimensionen (vorne/hinten, oben/unten, links/rechts).
  • … für das Integrieren der Gefühle: Gefühle begleiten das Lernen, weshalb eine Integration notwendig ist.
  • und die Gesamtbalance:
    Erweiterung der Fähigkeiten und Talente, um beim Lernen „beflügelt“ zu sein oder Horizonte der eigenen Talente und Fähigkeiten zu entdecken, zu fördern und umzusetzen.

 

Die BrainGym® Übungen

Die BrainGym® Übungen dienen, dazu die Ziele der einzelnen Balancen (siehe oben) zu erreichen. Sie können in drei Bereiche unterteilt werden:

1. Die Mittellinienbewegungen (für Kommunikation und Denken):

Diese fördern das koordinierte Denken und Handeln (im Nahbereich) um die Bereiche Lesen, Schreiben, Rechnen, Zuhören, Sprechen, Werkzeuge benutzen, Zahlen und Buchstaben formen, sportliche Ausführungen (z.B. Ball treten, hüpfen lassen, werfen, fangen) usw. zu stärken – also die koordinierten Fähigkeiten der „beiden Seiten“ sowie die Hand-Augen-Koordination usw.

2. Die Energieübungen (für Organisation und Fühlen):

Diese fördern die Organisation und Stabilisation (Gleichgewicht) des gesamten „Systems“ um die Bereiche Planen, Organisation, Struktur, etwas auf die Beine stellen aber auch das Zusammenspiel von Emotionen und Körper zu stärken.

Hierzu gehören auch die Übungen zum Fördern der positiven Einstellung. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Bereich, der für innere Ruhe und positives Denken sorgt. Somit ist  die Lust auf Lernen, Arbeiten, Mitmachen und Spielen wieder möglich.

Bewegung und Organisation brauchen einen stabilen Bezugspunkt/“Erdung“ – so ist die Stabilisierung die Grundlage für die beiden anderen Gruppen (Punkt 1 „Kommunikation und Denken“ sowie Punkt 3 „Verstehen und Begreifen“. Es ist also wichtig zu erkennen: „Wo steht es (im Bezug zu mir)“ und andererseits „Wo bin ich (im Bezug zu allem anderen)“, um die Organisation und das Gleichgewicht zu bewahren und so überhaupt Neues zu lernen und mit unbekannten Situationen angemessen umgehen zu können.

3. Die Längungsbewegungen (für Fokus, Verstehen und Begreifen):

Diese fördern die Bereiche Verständnis, Konzentration, ausdauernde Aufmerksamkeit, Begreifen und „Beteiligung“ – vor allem dann, wenn in „Stresssituation“ unser Gehirn nicht mehr „klar“ (also begreifend mit Verstand und Konzentration) denken kann. Diese Übungen helfen, um in allen Situationen  auf das gesamte Potential vertrauen zu können. Sie fördern also das Wechselspiel zwischen räumlicher/gesamter und fokussierter Aufmerksamkeit. Sie ermöglichen sich zu entscheiden, ob man sich „beteiligt oder zurückhält“.

„Lernen findet dort statt, wo die Aufmerksamkeit hingeht“! Sie fördern den Fokus – auch um zu entscheiden, ob man diesen auf eine Einzelheit oder den Gesamtkontext richtet.

Haben wir zu viel „andauernde“ Muskelanspannung auf der Körperrückseite fallen wir „hinter die Beteiligungsmittellinie“ und verlernen, „aktiv“ nach vorne zu gehen…

Verwendete Literatur
Dennison, P.E. und Dennison, G.E. (2015). Brain-Gym® – Das Handbuch. 3. Auflage. VAK-Verlags GmbH, Kirchzarten.